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24.05.2007

Gemeinde will Entlastung für Rübke

Gemeinde will Entlastung für Rübke Ein neuer Plan aus Neu Wulmstorf sieht vor, die von der Autobahn 26 ausgehenden Verkehrsbelastungen für die Menschen in Rübke zu mildern. Demnach wird die Gemeinde Neu Wulmstorf die Autobahnplaner der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade auffordern, die Achse der Anschluss- stelle bei Rübke mit einem Teilstück der Zubringertrasse "B 3 neu" nach Osten zu verschieben.

Mit dem Bau einer Schikane (verschwenkte Fahrbahn) soll der Verkehr auf der B 3 vor dem Dorf abgebremst werden. Zurzeit sehen die Pläne vor, dass die "B 3 neu" geradlinig in den Ort führt.

Die Initiative für diesen Plan ging von der Neu Wulmstorfer CDU aus. Der Ortsentwicklungsausschuss der Gemeinde gab am Dienstagabend einstimmig grünes Licht. Der Antrag soll noch heute, Donnerstag, 24. Mai, nachträglich auf die Tagesordnung des Gemeinderates (19.30 Uhr, Rathaus) gehoben werden. Die Zeit eilt, weil die Gemeinde noch vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den A-26-Bauabschnitt bei Rübke für die neue Variante werben möchte. Die Idee einer versetzten Autobahn-Anschlussstelle hat jedoch einen gravierenden Haken: Sie müsste auf Hamburger Gebiet realisiert werden.

Joachim Franke (Grüne) bewertet die Erfolgsaussichten deshalb gleich als "aussichtslos". "Wir Niedersachsen", so Franke, "wollen ja auch nicht, dass Hamburg auf unserem Terrain Straßen plant." Neu Wulmstorf wird damit argumentieren, dass der bei Rübke abfließende Verkehr verstärkt aus den "nördlichen Hamburger Stadtteilen" kommen werde.
Quelle: Hamburger Abendblatt


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